Wenn der Verdacht auf eine Autoimmunerkrankung –wie Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis –besteht, kann der Nachweis entsprechender Autoantikörper im Blut die Diagnose erhärten. Für die Diagnose Hashimoto können erhöht sein:

  • Autoantikörper gegen das Enzym Schilddrüsenperoxidase (TPO-AK) und
  • Autoantikörper gegen das Speichereiweiß für Schilddrüsenhormone –das Thyreoglobulin –(TG-AK). Eine isolierte Erhöhung der TG-AK ohne Erhöhung der TPO-AK hat im Vergleich zu erhöhten TPO-AK seltener eine Hypothyreose zur Folge.

Neben der Anamnese und der klinischen Untersuchung spielt die Labordiagnostik eine bedeutende Rolle. Wenn ein erhöhter TSH-Wert vorliegt, ist es in jedem Fall sinnvoll, die schilddrüsenspezifischen Autoantikörper TPO-AK und TG-AK zu bestimmen, weil die Hashimoto-Thyreoiditis die häufigste Ursache dafür ist.

Bei der Sonografie zeigt sich typischerweise eine vermehrte Durchblutung, eine verkleinerte Schilddrüse und echoarmes Gewebe. Dieser Befund ist aber nicht in allen Fällen vorhanden, es kann auch ein »normales« Echobild bestehen.

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