Osteoporose

Es handelt sich dabei um einen Schwund der Knochenmasse und damit einhergehend eine Erhöhung des Knochenbruchrisikos. Davon besonders betroffene Skelettabschnitte sind die Wirbelkörper und der Oberschenkelhals. Nach Durchführung einer Knochendichtemessung und Erhebung aller für den Knochenstoffwechsel wichtigen Risikofaktoren gelingt es heutzutage, mit einer Umstellung des Ernährungs- und Lebenstils gemeinsam mit der gezielten und angemessenen Verabreichung von ausgewählten Medikamenten, das Risiko eines Knochenbruches deutlich zu senken. Der erste Schritt zur Diagnose einer Osteoporose besteht in der Durchführung einer Knochendichtemessung. Die Knochendichtemessung können Sie mittels eines Ultraschallverfahrens direkt in meiner Praxis durchführen lassen oder mittels DEXA, einem Röntgenverfahren, wobei gleichzeitig auch eine Morphometrie, also Wirbelkörperhöhenmessung, durchgeführt wird. Ein DEXA Gerät der letzten Generation mit gleichzeitiger Wirbelkörperhöhenabmessung steht in der Marienklinik in Bozen. (Claudia de Medicistrasse 2, telefonische Vormerkung unter der Nummer 0471 310950). Die Durchführung einer DEXA Untersuchung dauert nur wenige Minuten, bringen nur eine geringe Strahlenbelastung mit sich (Vergleichbar einer Wanderung auf dem Ritten) und ist äußerst kostengünstig (entspricht etwa dem Ticketpreis im KH). Weiters sind alle möglichen Risikofaktoren einzuschätzen. Für mich ist es sehr wichtig meine Osteoporosepatienten auch nach der Diagnosestellung über die Jahre hinweg weiterzubetreuen da ich mittels des Patientengespräches, der klinischen Visite, der Ultraschalluntersuchungen, gezielter Blutuntersuchungen, der Knochendichtemessung und der Wirbelkörpermorphometrie ein sehr detailliertes Zustandbild meiner Patienten erhalte. Mein wichtigstes Ziel bleibt die Verhinderung und Vorbeugung eines Knochenbruches. Die Grundlage jeder medikamentösen, patientenangepassten Therapie ist eine korrekte Versorgung des Organismus und insbesonder der Knochen mit VitaminD, Vitamin K2 und Magnesium.